Begleitetes Besuchsrecht Plus 

Die Installation eines begleiteten Besuchsrechts ist oftmals unumgänglich, wenn das Kindeswohl gewahrt werden soll. Es kann sein, dass dieses von einem oder von beiden Elternteilen abgelehnt wird, was in manchen Fällen zum Abbruch der Massnahme und damit auch zu einem Kontaktabbruch mit dem Kind führen kann.

Häufig kommt es zudem vor, dass sich trotz der begleiteten Termine keine wahrnehmbare Veränderung der Situation zeigt, dass das Kind beispielsweise immer noch verunsichert auf einen Elternteil reagiert und/oder die Übergaben zwischen den Eltern noch immer mit solch massiven Konflikten einhergehen, dass die Massnahme auf unbestimmte Zeit weitergeführt werden muss. Dies hat negative Auswirkungen für alle Beteiligten zur Folge und insbesondere kann diese Situation einen Loyalitätskonflikt beim Kind hervorrufen, der eine grosse psychische Belastung darstellt. Für die zuweisende Stelle entstehen dadurch langfristig hohe Kosten.

Deshalb bietet SPF Mobilis parallel zu der Begleitung des persönlichen Kontaktes zwischen dem Elternteil und dem Kind an, beide Elternteile in Coachingterminen zu beraten und zu begleiten.

In Absprache mit der zuweisenden Stelle geht SPF Mobilis auf die Eltern zu, um zu erfragen, ob das Interesse an einer Veränderung der Situation gegeben ist.

Unser Ziel ist es, die Eltern dabei zu unterstützen, selbst eine nachhaltige Veränderung und Verbesserung der Situation im Sinne des Kindswohles zu bewirken. Wenn die Eltern sich für diesen Weg entscheiden, bietet sich die Chance, das Leid des Kindes und aller Beteiligten erheblich zu lindern und weitere Kosten für eine allfällige Weiterführung der Massnahme zu verhindern.

Das Unterstützungsangebot Begleitetes Besuchsrecht Plus orientiert sich am Dreiphasenprozess des SIT-Modells.


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